Terrassendielen sind aus verschiedenen Materialien erhältlich. Die Auswahl des perfekt geeigneten Materials ist nicht leicht. Der folgende Artikel informiert über die Vorteile und Nachteile von Terrassendielen aus Holz und WPC, um Heimwerkern die Auswahl des richtigen Materials zu erleichtern.

Terrassendielen aus WPC – eine langlebige Alternative zum Holzfußboden

Die drei Buchstaben bei WPC Terrassendielen stehen als Abkürzung für “Wood Plastic Composite”. Innovative Terrassendielen aus Holz halten verschiedenen Witterungen stand. Die Platten sind aus einer Polymerverbindung gefertigt. Sie benötigen nur wenig Pflege. Ein angenehmes Laufgefühl garantiert die glatte Oberfläche. Mit WPC Dielen können auch Laien ihre Terrasse leicht selbstbauen. Die Befestigung der Fußbodenplatten erfolgt mit nach der Verlegung verdeckten Clips.

Konkret bestehen die Dielen aus einem Kunststoff-Holzgemisch. Je nach Hersteller variiert der Holzanteil zwischen 60 und 70 Prozent. Zur Herstellung werden Kunststoffgranulat mit Holzpellets und/oder Sägespänen vermischt. Das erhitzte Gemisch wird zu modernen Terrassendielen gepresst. Dieser Holz-Kunststoff-Verbund-Werkstoff eignet sich weiterhin zum Bau von Outdoor-Möbeln.

Vorteile von WPC gegenüber Holz

– WPC- Verbund-Werkstoff besitzt ein geringeres Eigengewicht als Holz und ist deshalb leichter zu verarbeiten.
– WPC-Dielen lassen sich wie Holzplatten mit jedem Werkzeug bohren, sägen und fräsen.
– Die Oberfläche von Terrassendielen aus WPC ist zu 100 Prozent splitterfrei.
– Die Farbe von WPC-Terrassendielen bleicht nicht aus. Holz verändert im Laufe der Zeit die Farbe.
– Wie Holzdielen sind WPC-Dielen in zahlreichen Farbtönen erhältlich.
– WPC lässt sich einfacher reinigen und pflegen als Holz. Wasser, dem etwas fettlösendes Geschirrspülmittel zugesetzt wurde, ist ausreichend.

Nachteile

– Der Unterschied zwischen Terrassendielen aus Echtholz und WPC ist erkennbar. Astlöcher und Maserung lassen sich auf WPC nicht original gestalten.
– Die Qualität von WPC wird durch das Herstellungsverfahren beeinflusst.
– Der Verbundwerkstoff vergraut schneller als Echtholz, dies lässt sich durch regelmäßige Reinigung vermeiden.
– Durch Sonneneinstrahlung heizt sich WPC schneller und stärker auf als Holz. Die Aufheizung lässt sich durch die Verlegung von hellem Holz verringern.
– WPC ist nicht für Verbraucher geeignet, die Wert auf nachhaltiges, ökologisches Bauen legen, da die Herstellung mit einem hohen Rohstoff- und Energieverbrauch einhergeht.

Terrassendielen aus Holz

Holzdielen werden aus verschiedenen Holzarten, zum Beispiel aus Kiefer, Bangkirai, Douglasien und weiteren einheimischen und tropischen Holzarten hergestellt. Jede Holzart besitzt andere Eigenschaften, die bei der Auswahl zu beachten sind. Günstige Holzdielen aus Tanne oder Kiefer sind weniger langlebig als Teakholz, Robinie, Lärche, Eiche und Douglasie, die ohne zusätzlichen Schutz auskommen.

Dielen aus Thermoholz

Thermo-Holz ist widerstandsfähiger, härter und langlebiger als Naturholz, auch dann, wenn es direkt und kontinuierlich UV-Strahlung und Feuchtigkeit ausgesetzt ist.

Vorteile von Holzdielen gegenüber WPC

– Käufer haben die Wahl aus zahlreichen Holzarten.
– Holz wirkt wertiger und natürlicher als Terrassendielen aus WPC.
– Holz zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit aus.
– Die Oberfläche von Holzdielen heizt sich auch im Hochsommer nicht übermäßig auf und ist barfuß begehbar.

Nachteile

– Holz muss regelmäßig gereinigt und gepflegt werden, damit es nicht nach 12 Monaten zu vergrauen beginnt. Komplett stoppen lässt sich dieser Prozess nicht.
– Holzdielen müssen regelmäßig mit speziellen Schutzfarben, Lasuren und Ölen geschützt werden.
– Holz-Terrassendielen sind teurer als Dielen aus WPC.

Quellen: https://www.hurra-wir-bauen.de/rund-ums-haus/balkon-terrasse/wpc-terrassendielen.html

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